Am Ostermontag war es endlich so weit. Trotz Corona trafen sich einige Teilnehmer zu unserem ersten Treffen nach der Gründung am 7. Oktober 2020. Vorrangiges Thema war die Erörterung der noch benötigten Unterlagen für die Wiederbelebung des politischen Bildungsvereins Rosa Luxemburg und die Erstellung einer gültigen Satzung. Ziel ist es, gemeinsam mit dem Freundeskreis Haus Frieda unter anderem linke politische Bildung im ländlichen Raum anzubieten.
Weitere Themen waren Schriften von Karl Marx und ihre Bedeutung für die heutige Zeit. Bei einem leckeren Imbiss wurde auch über positive und negative Seiten der DDR und einer sozialistischen Gesellschaft gesprochen, und es wurden Erlebnisse und Erfahrungen ausgetauscht. Deutlich wurde, wie schwer es ist, eine Gesellschaft im Sinne sozialistischer Wertvorstellungen zu führen und zu formen, und wie unterschiedlich Anschauung und Umsetzung im Alltag sind. Dabei wird einmal mehr klar, wie entscheidend die handelnden Personen und die Qualität ihres Tuns sind.
Ich hoffe, dass weitere Treffen in dieser Form folgen und noch mehr Teilnehmer dafür gewonnen werden können. Das Kulturelle soll aber nicht zu kurz kommen: Bei Lesungen, Film- und Diavorträgen sowie in der Pflege einer Erinnerungskultur an die DDR sollen in ungezwungener Atmosphäre Sympathisanten und Interessenten zusammenfinden.
Röderau, den 6. April 2021
